Verbrechen

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Diebstähle

Pumpsräuber, Kassel 1993

Der Dieb hatte bereits in ca. 15 Fällen Frauen die Schuhe geraubt, vornehmlich Pumps. Im Februar 1993 griff der erstmals zur Waffe und forderte von einer Frau die Herausgabe ihrer roten, hochhackigen Schuhe. (RN 15.2.1993)

Panzerknacker als Vorbild: Mit Staubsauger Tresor geleert, Frankreich 2010

In Frankreich leert eine Panzerknackerbande nach dem Vorbild von Donald-Duck-Comics Tresore: Die Verbrecher nutzen Lücken im Sicherheitssystem - mit Hilfe eines Staubsaugers. Inspiriert scheinen die Diebe von der Geschichte "Sag die Wahrheit" aus dem Lustigen Taschenbuch Nummer 56. Mit Hilfe eines riesigen Sauggeräts räumen die Panzerknacker darin Onkel Dagoberts Geldspeicher leer. Ob die Diebesbande, die seit Jahren eine Supermarktkette im Großraum Paris heimsucht, diese Panzerknacker-Geschichte kennt, ist ungewiss. Jedenfalls wendet sie die gleiche Methode an. 15 Supermärkte der Kette Monoprix haben die Gauner seit dem Jahr 2006 bereits ausgeraubt und dabei um die 600000 Euro erbeutet. Die Identität der Bande ist immer noch nicht geklärt. Doch einen passenden Namen hat sie in den französischen Medien schon erhalten: die Staubsauger-Gang. In dieser Woche haben die Geldsauger in Saint-Ouen nördlich von Paris schon wieder zugeschlagen. Ihre Methode ist dabei stets die gleiche. Sie dringen am frühen Morgen oder späten Abend in einen Monoprix-Laden ein, indem sie eine Türe aufbrechen. Dann legen sie die Alarmanlage lahm und begeben sich in den Raum mit dem Tresor. Etliche Monoprix-Filialen sind mit einer Art Rohrpost-System ausgestattet. Die Angestellten an den Kassen können damit das Geld schnell und sicher in den Tresor befördern. So soll eigentlich Diebstählen vorgebeugt werden. (Sdt. 24.09.2010)

Szene aus der Geschichte "Sag die Wahrheit", Lustiges Taschenbuch Nr. 56

Überfälle

Nasenbeißer, Göttingen 1992

In den neunziger Jahren trieb in Göttingen ein Mann sein Unwesen, der den unwiderstehlichen Drang hatte, Kindern in die Nase zu beißen. Er wurde schließlich auf frischer Tat ertappt und auf eigenen Wunsch in die Psychiatrie eingewiesen. (RN 21/1992)

Betäubende Brüste, Bangkok 1992

Die männlichen Touristen wurden mit dem Versprechen auf ein erotisches Abenteuer in ein Hotelzimmer gelockt. Dort wurden sie von der Verführern aufgefordert, an ihre Brustwarzen zu lecken. Die aber waren mit einem Betäubungsmittel eingerieben. Bald folgte das böse Erwachen, denn alle Touristen waren nach der Betäubung ausgeraubt. (Sdt. 30.12.1992)


Diebe überfielen Einbrecher, Bremerhaven 1993

Der männliche Dieb war mit einer Plastiktüte voller gestohlener Elektrogeräte unterwegs, als er von zwei Männern hinterrücks überfallen und ausgeraubt wurde. Als die beiden kurz danach einer Streife ins Netz gingen, verpfiffen sie auch noch den ausgeraubten Einbrecher. (WN 5.4.1993)

Einbruch

Vibrator als Einbrecher

In Bremen hat ein Vibrator die Polizei auf den Plan gerufen: Die Bewohnerin eines Hauses hatte vermeintliche Bohrgeräusche gehört. Weil sie Angst hatte, dass sich Einbrecher an ihrer Tür zu schaffen machen, rief sie die Polizei. Die rückte sofort mit zwei Streifenwagen an und lokalisierte den mutmaßlichen Einbrecher in der Badewanne: einen eingeschalteten Vibrator des Modells "Blauer Maulwurf". Wie die Polizei berichtet, habe die Frau erleichtert gerufen, dass es sich um ihren Vibrator handele. Die Beamten verzichteten nach eigenen Angaben auf eine Spurensuche und rückten wieder ab.(heute de 31.1.2017)

Gescheiterte Verbrechen

Einbrecher bleibt im Kamin stecken, 1990

(Stern 1 1990)

Feuerwehr befreit den Einbrecher

Bankräuber trägt anstatt einer Maske nur eine Strumpfhose, 1990

(Stern 1 1990)

Feuerwehr befreit den Einbrecher

Einbrecher bleibt in Fenster stecken, Frankfurt 1993

Der junge Mann wollte sich durch ein Fenster über der Eingangstür einer Diskothek zwängen und blieb auf halber Strecke stecken. Anwohner riefen die Polizei, die ihn aus der mißlichen Lage befreite. (WN 9.4.1993)

Einbrecher schläft ein, München 1993

Der Einbrecher hatte bereits das Diebesgut zum Abtransport zusammengepackt, da überkam ihn Hunger und Durst. Der Griff in den Kühlschrank hatte fatale Folgen: mit 3,8 Promille wurde der Einbrecher schlafend an Tatort vorgefunden und verhaftet. (WN 17.3.1993)

Einbrecherauto auf der Flucht in die Enge getrieben, 2006

Von der Polizei verfolgt wurden in Stade das Fluchtfahrzeug von vier Einbrechern in einer viel zu engen Straße eingeklemmt.(MZ 26.1.06)

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