Werbung

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Contents

Political Correctness

US-Polizeilampen zum "Zuschlagen", München 1984

(Spiegel 16 1984)

Aus ADAC-Motorwelt

"Sinclaire"-Fernseher: "The TV with the German accent" (Hitler-Werbung), Hongkong 1986

Die nachfolgende Anzeige erschien in der "Far Eastern Economic Review" mit dem Motto: "wenn Hitler ein Sinclaire TV-Gerät hätte, würde er mehr Fernsehen als Kriegführen ... Sinclaire der Fernseher mit dem deutschen Akzent." (Spiegel 48 1986)

"Sinclaire"-Fernseher: "The TV with the German accent"

TV-Werbespot für Orangenlimonade mit Ohrfeigen: verboten, England 1992

Der Spot wurde verboten, weil ihn viele Kinder wörtlich genommen hatten. In der Werbung machte ein Orangengeist erschöpfte Menschen mit kräftigen Schlägen auf die Wangen wieder fit. Bei der Nachahmung ohrfeigten sich Kinder in mindestens zwei Fällen so heftig, dass die Trommelfelle platzen. (MZ 13.3.1992)

Frauen in Orange-Kleidern mit Werbebotschaften: verhaftet, Fußballweltmeisterschaft Südafrika 2010

Die beiden jungen Damen trugen die Werbebotschaft ihres Auftraggebers, einer holländischen Brauerei, ins Soccer City Stadium, indem sie Orange-Kleider trugen, die mit einer winzigen Werbebotschaft versehen waren. Sie wurden, da die Fifa ein Werbeverbot erlassen hatte in einer Art vorauseilender Gehorsam von den örtlichen Behörden verhafte. Die niederländische Botschaft protestierte. (FAZ 4.10.2010)

Die mißliebigen Kleider

Bernie Ecclestone: Hublot-Werbung - Humor ist, wenn man trotzdem lacht, 2010

Die Anzeige der Schweizer Luxusuhren-Marke Hublot ziert das verbeulte Antlitz des 80-jährigen Formel 1-Chefs Bernie Ecclestone inklusive einem gigantischen Veilchen. Aufgenommen wurde das Foto kurz nach dem Überfall auf Ecclestone und seine Freundin am 25. November 2010. Versehen wurde es mit dem Spruch: "Sehen Sie, was Leute für eine Hublot tun" ("See what people will do for a hublot"). Die Idee zu der Werbe-Anzeige, die ausschließlich in der "Financial Times" und im "International Herald Tribune" erscheint, soll der Zerschundene höchstselbst gehabt und das Foto nebst Statement an ein Vorstandsmitglied seines favorisierten Uhrenherstellers geschickt haben. Die beiden Männer hätten den "gleichen Sinn für Humor", wird eine Sprecherin des Uhrenmachers in Medienberichten zitiert.

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"ohne Deko", 2013

Aus einer Werbebroschüre von Rossmann (Spiegel 37 2013)

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Sex

Aufdruck auf Werbeblocks der "Städtischen Sparkasse Westerland" (vermutlich 70er J.

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Porno-Info-Paket, 1970

Anzeige aus "konkret" 26 1970

Gesundheit

A.I.D.S-Mückenstich, 1988

(Spiegel 8/1988)

Werbung aus der "Fernsehwoche"

Gewicht: vorher - nachher, 2011

(Spiegel 48/2011)

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Parfümgeruch:"Fierce" bei "Abercrombie & Fitch", 2012

Der süßliche Duft des Parfüms "Fierce" pustete das Geschäft "Abercrombie & Fitch" zwecks Kundenbindung vor seinen Laden in Hamburg. Etliche Passanten, andere Gewerbetreibende und Umweltschützer fühlten sich durch den Duft gestört und das zuständige Bezirksamt informiert. Das ließ verlauten: Zur Zeit laufen Prüfungen, ob zugelassene Emissionswerte überschritten sind. Wenn diese abgeschlossen sind, wird man die weitere Vorgehensweise entscheiden." (Hamburger Abendblatt 15.8.2012)

Technik

Kamera Praktika: "Vopo-bewährt, Stasi-getestet", 1989

(Spiegel 20 1989, Org Bildzeitung)

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Verbrechen

Plakat: Hamburger Polizei wirbt mit mutmaßlichem Dieb, 2011

Mit Plakaten wollte die Hamburger Polizei Werbung in eigener Sache machen. Doch das abgebildete Fotomodell wurde als mutmaßlicher Dieb ausgemacht. Die Plakate wurden abgehängt und eingestampft, nachdem das „Hamburger Abendblatt“ hatte berichtet, dass gegen den jungen Mann wegen Diebstahlverdachts ermittelt werde. Er war nach Schilderung eines Polizeisprechers von einem Bekannten erkannt worden, dem er Geld gestohlen haben soll. Der Verdächtige sei eins von vier Fotomodels, mit denen in S- und U-Bahnhöfen der Hansestadt für eine Ausbildung bei der Polizei geworben wurde. Die Kampagne kostete laut Zeitung 50 000 Euro.

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Versehen

Schild im Schaufenster einer Modeboutique in Frankfurt/M, 2013

(Spiegel 39 2013)

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Peinliche Panne: Barack Obama wird mit dem britischen Fussballspieler Chris Smalling verwechselt, 2014

Ein Merchandise-Hersteller für die WM 2014 führte in seinem Repertoire unter anderem Tassen, die mit den Gesichtern der britischen Nationalspieler bedruckt waren. Die Tasse von Verteidiger Chris Smalling zierte ein Bild des amerikanischen Präsidenten, statt des Fussballspielers - mitsamt passendem Trikot. Das Unternehmen soll laut dem britischen Nachrichtenportal "Daily Mail" nun eine andere Firma beauftragt haben, das Sortiment zu entsorgen. Angeblich soll ein Auszubildender für die Verwechslung verantwortlich sein.

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(Huffington Post 24/06/2014)